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DIGITALE MEDIEN ALS SPIELVERDERBER FÜR BABYS

Unsere neu überarbeitete Broschüre „DIGITALE MEDIEN ALS
SPIELVERDERBER FÜR BABYS“ ist ursprünglich auf Wunsch von Hebammen hin
entstanden, weil sie einfach keine Argumente mehr hatten angesichts des
überbordenden Handygebrauchs bei Geburt und Wochenbett. Damals ging es
noch um den Konsum der Erwachsenen und dessen Wirkung auf die frühe
Bindung. Seit das Smartphone omnipräsent ist, hat sich die Problematik
vervielfacht, denn nun sind auch bereits Babys und Kleinkinder an den
Geräten. Das Thema ist deshalb brandaktuell!

Wir haben deshalb das Konzept der Broschüre vermehrt präventiv
ausgerichtet.

Neben den bekannten Fachleuten wie Gerald Hüther, Manfred Spitzer und
Thomas Harms kommen auch neue Stimmen zu Wort aus Psychologie, Therapie
und Medienpädagogik.

Präventive Wege zu finden ist nicht leicht auf diesem Gebiet, aber wir
brauchen sie unbedingt. Aus der Waldorfpädagogik und der Pikler
Pädagogik kennen wir bereits Vieles, das zu einem achtsameren Umgang
mit Säuglingen und Kleinkindern führt. Wir müssen uns nur bewusst
sein, dass der Ansatz bereits bei den werdenden Eltern und nach der
Geburt beginnen muss!

Die Broschüre hat 96 S., ist farbig und kostet Euro
5.90.(Mengenrabatt!) Bestellt kann sie werden auf
www.spielraum-lebensraum.ch [1] unter „Publikationen“. Dort findet Ihr
auch das berührende Buch „BEGLEITUNGSKUNST IN ELTERN-KIND-GRUPPEN“,
in dem ebenfalls ein präventives Konzept beschrieben wird.

Schiedsstelle vom 19. Mai 2017

i Mai 21st No Comments by

Wir haben intensiv gearbeitet und in konstruktiver Atmosphäre alle eingereichten Anträge erörtert. Ein Ergebnis konnte noch nicht erzielt werden. Die Schiedsstelle wird bereits am 4.7. erneut tagen.

Bundesrat Werdender Hebammen: BR WeHe

i Mai 21st No Comments by

Liebe werdende Hebammen!

Wir brauchen Eure Vorschläge und Mitarbeit!! Sagt uns, was an Eurer Schule besonders gut läuft und wobei Ihr Hilfe brauchen könntet! Wir haben schon viele Ideen gesammelt und brauchen noch mehr!!!

Sandra Buchner, Bundesdeligierte, Hebammenschule Bensberg, 2. Ausbildungsjahr
Tobias Richter, Bundesdeligierter, Hebammenschule Erfurt, 2. Ausbildungsjahr
Lori Glass-Tewes, stellvertretende Bundesdeligierte, Hebammenschule Marburg, 1. Ausbildungsjahr

Ihr erreicht uns unter deligierte@br-wehe.de

Weitere Informationen unter www.br-wehe.de

 

Newsletter Mai 2017

i Mai 17th No Comments by

Newsletter Mai 2017

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Fortbildung Geburtsvorbereitung mit Achtsamkeit

i Mai 17th No Comments by

Geburtsvorbereitung mit Achtsamkeit

Digitale Medien bei Geburt und im Wochenbett

i Mai 15th No Comments by
Unsere neu überarbeitete Broschüre „Digitale Medien als Spielverderber für Babys“ ist ursprünglich auf Wunsch von Hebammen hin entstanden, weil sie einfach keine Argumente mehr hatten angesichts des überbordenden Handygebrauchs bei Geburt und Wochenbett. Damals ging es noch um den Konsum der Erwachsenen und dessen Wirkung auf die frühe Bindung. Seit das Smartphone omnipräsent ist,  hat sich die Problematik vervielfacht, denn nun sind auch bereits Babys und Kleinkinder an den Geräten.
Das Thema ist deshalb brandaktuell!
Die Broschüre hat 96 S., ist farbig und kostet Euro 5.90.(Mengenrabatt!) Bestellt kann sie werden auf www.spielraum-lebensraum.ch unter „Publikationen“. Dort findet Ihr auch das berührende Buch „Begleitungskunst in Eltern-Kind-Gruppen“, in dem ebenfalls ein präventives Konzept beschrieben wird.

Neugegründetes Geburtshaus in Hannover-Herrenhausen braucht Unterstützung

https://www.startnext.com/geburtshaus-herrenhausen

Mitgliederversammlung, Podiumsdiskussion und Workshop 5./6. Mai 2017

i Mrz 21st No Comments by

die Angebote können unabhängig voneinander wahrgenommen werden, wir bitten um Anmeldung

Anmeldeformular

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Mitgliederversammlung Oktober 2016 in Berlin

Nach der erfolgreichen Tagung im Oktober 2016 in Berlin freuen wir uns sehr, euch zur Mitgliederversammlung und Arbeitstagung im Geburtshaus Frankfurt begrüßen zu dürfen.

 

Einladung zur Mitgliederversammlung und Arbeitstagung des Netzwerks der Geburtshäuser am 05.- 06. Mai 2017 in Frankfurt

Liebes Mitglied des Netzwerks der Geburtshäuser, liebe Geburtshaus-Kolleginnen,

wir laden euch herzlich ein zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung und Arbeitstagung ins Geburtshaus Frankfurt.

Wir starten diesmal mit der Mitgliederversammlung bereits am Freitag, 05.05.2017, 10 Uhr. Nach dem Mittag stellt sich das Geburtshaus Frankfurt vor, anschließend ist Zeit für den Austausch der Hebammen und ein diesmal nur kurzes Treffen der Geschäftsführerinnen vorgesehen.

Die „Zukunft der Geburtshilfe“ wird unser Thema am Freitagabend sein. Wir laden euch ein zur Podiumsdiskus- sion mit Vertreterinnen aus Politik und Gesellschaft. Passend zum Internationalen Hebammentag fragen wir: „Sind Geburtshäuser bedroht?“ Euch erwartet ein streit- und sicher auch fruchtbarer Abend, der bereits auf den Workshop am Samstag, 06.05.2017, einstimmen soll.

Im Zukunfts-Workshop am Samstag nehmen wir die gegenwärtige Situation zum Anlass, um das Geburtshaus als attraktiven Arbeitsort für Hebammen zu beleuchten und im besten Fall als „Geburtshaus 2.0“ neu zu erfinden. Bitte bringt Fragestellungen aus euren Häusern bzw. Teams mit und sehr gern auch hilfreiche Lösungen, die es bei euch bereits gibt und die ihr den Kolleginnen zur Verfügung stellen könnt. Ideal wäre es natürlich, wenn jeweils eine erfahrene und eine weniger erfahrene oder noch ganz „frische“ Kollegin aus eurem Haus teilnehmen könnten!

Liebe Kolleginnen,
in diesem Jahr stehen wieder Vorstandswahlen an. Wir, die Vorstandsfrauen, stellen uns noch einmal zur Verfügung. Doch auch bei uns ist ein Generationswechsel absehbar. Wir möchten die möglichen Nachfolgerinnen – Hebammen und Geschäftsführerinnen – gründlich einarbeiten, damit der Wechsel 2019 gelingen kann und keine von euch bei Null beginnen muss. Bitte denkt darüber nach, ob ihr euch eine Mitarbeit im Vorstand oder punktuell als Beirätin vorstellen könnt und traut euch zu, unser bisheriges Vorstands- und Beiratsteam zu verstärken!

Wir freuen uns auf euch und verbleiben mit herzlichen Grüßen

Elke Dickmann-Löffler
im Namen der Vorstandsfrauen

 

PROGRAMM der Mitgliederversammlung und Arbeitstagung des Netzwerks der Geburtshäuser am 05.- 06.05.2017 Tagungsort: Geburtshaus Frankfurt, Böttgerstraße 22, 60389 Frankfurt a.M.

FREITAG, 05.05.2017

Ab 9:00

Ankommen und Begrüßungskaffee

10:00 – 14:00

Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstands

Vorschlag für die Tagesordnung:

TOP 1  Begrüßung und Festellen der Beschlussfähigkeit, Tagesordnung

TOP 2  Geschäftsbericht des Vorstandes, Diskussion, Entlastung

TOP 3  Wahl des neuen Vorstandes und der Kassenprüferin

TOP 4  Information zum Stand der Verhandlungen und die Vorbereitung auf die Schiedsstellensitzung, weitere
Strategie, Ausblick und Ziele

TOP 5  Sonstiges

Wenn ihr im Vorstand oder Beirat mitarbeiten wollt, weitere Vorschläge zur Tagesordnung habt oder Anträge in die Mitgliederversammlung einbringen möchtet, so teilt uns das bitte bis 30.04.2017 mit per Mail an:

info@netzwerk-geburtshaeuser.de

14:00 – 16:00

Führung durch das Geburtshaus Frankfurt, anschließend Erfahrungsaustausch

Ab 17:30

Fingerfood-Genuss

Podiumsdiskussion zum Internationalen Hebammentag:

„Zukunft Geburtshilfe – Geburtshäuser bedroht? Was wollen wir sichern? Wofür streiten wir?“

18:00 – 20:00

Als Gäste haben bereits zugesagt: Alexa Weber (Hebamme GH Düsseldorf), Franziska Kliemt (MotherHood), Dr. Friederike Perl (Frauenärztin, Arbeitskreis Frauengesundheit). Weitere Gäste sind angefragt.

Moderation: Ursula Moll

Ab 20:00

Bei Interesse gemeinsames Abendessen (Das Restaurant teilen wir euch noch mit!)

SAMSTAG, 06.05.2017

09:00 – 16:00

Zukunfts-Workshop
„Geburtshaus 2.0 – Attraktiv für Hebammen der nächsten Generation!“, Teil 1

Leitung/Prozessbegleitung:

Ursula Moll (Organisationsentwicklerin, Gestalttherapeutin, Coach in Köln), changeandlead.de

Situation:

Geburtshäuser gibt es seit Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre. Gegründet wurden sie, um eine Geburtshilfe zu unterstützen, die sich an den physiologischen und sozialen Bedürfnissen der Frauen orientiert. Sie bieten in der Regel das komplette Angebot der außerklinischen Hebammenhilfe. Die Hebammen leisten eine intensive Rund-um-Betreuung während Schwangerschaft und Wochenbett sowie eine nichtinvasive, die Selbstbestimmung der Gebärenden stärkende Geburtshilfe in vertrauter und schützender Umgebung.

Heute, ein Vierteljahrhundert später, sind Geburtshäuser gesetzlich verankert im SGB V und gehören zur Versorgungsstruktur im Gesundheitsbereich. Doch von Normalität kann keine Rede sein. Rahmenbedingungen, Frauen und Hebammen haben sich verändert. Politische und wirtschaftliche Zwänge einerseits, immer längere Wartelisten und immer mehr Frauen, die nicht im Geburtshaus versorgt werden können, andererseits.

Nicht mehr „Frauen“, sondern „Hebammen dringend gesucht!“ ist das neue Motto. Geburtshaus 2.0 – Müssen wir uns neu erfinden?

Inhalt:

Teil 1 – Träume treffen Realität: Was macht das Geburtshaus 2.0 als Arbeitsort für junge Hebammen attraktiv? Wie können „Jung und Alt“ wertschätzend in gutem Austausch miteinander IHR Geburtshaus so weiterentwickeln, dass die Bedürfnisse aller Kolleginnen berücksichtigt und gestillt werden können?
Vereinbarkeit von Familie und Hebammenberuf – Welche Strukturen braucht das Geburtshaus 2.0 dafür?

Was hat sich bewährt, was müssen wir erneuern, was völlig neu entwickeln?
Wofür gibt es bereits Lösungen bei anderen Kolleginnen? Wie wird der Austausch effektiv?

… diesen und ähnlichen Fragen werden wir im Workshop nachgehen und Lösungen entwickeln.

Geburtshaus erfahrene Kolleginnen, weniger erfahrene und ganz „frische“ Kolleginnen tauschen ihre Erfahrungen aus, entwickeln gemeinsam Ideen und Lösungsansätze, stellen bereits bewährte Lösungen und neue, innovative Ansätze aus ihren Teams vor. (Bitte ggf. Material mitbringen!)

Teil 2 – Vom Kopf auf die Füße: Aus den erarbeiteten Ergebnissen, Ideen und Impulsen ergeben sich die Themen für den Folge-Workshop, in dem weiter an der Umsetzung gearbeitet wird, erste Erfahrungen beim Umsetzen des Neuen ausgewertet, konkrete Fragestellungen aus den einzelnen Geburtshäusern besprochen werden …

Methodik:

Kreativer Open-Space-Workshop mit mehrfach gemischten Arbeitsgruppen

 

 

6. Mai 2017 Zukunfts-Workshop: „Geburtshaus 2.0 – attraktiv für Hebammen der nächsten Generation!“

i Mrz 21st No Comments by

SAMSTAG, 06.05.2017

 

Zukunfts-Workshop
„Geburtshaus 2.0 – Attraktiv für Hebammen der nächsten Generation!“, Teil 1

Leitung/Prozessbegleitung:

Ursula Moll (Organisationsentwicklerin, Gestalttherapeutin, Coach in Köln), changeandlead.de

 

Ausgangslage

In den Geburtshäusern steht ein Generationswechsel an. Die Gründerinnen bereiten sich darauf vor, die von ihnen ins Leben gerufenen Geburtshäuser zu übergeben. Neben der Frage, wie das überhaupt gehen kann, würdige kompetente Nachfolgerinnen zu finden, die das Haus im Sinne und Geist der Gründerinnen weiter führen, beschäftigt zunächst die Frage, wie die Geburtshäuser zukunftsfähig gemacht werden können. Der Nachwuchs fehlt, entzieht sich der Übernahme von Verantwortung, bevorzugt die geregelte Arbeit im Krankenhaus oder zieht sich ganz aus der Tätigkeit zurück, weil sie sich nach kurzer Zeit bereits ausgebrannt fühlen. Ist das Modell Geburtshaus am Ende? Oder gibt es Wege aus der Krise?

Rückblick

Die Ära der Geburtshäuser begann in Deutschland in den 1990er Jahren. Sie wurden auf Wunsch von Schwangeren gegründet, die weder im Krankenhaus noch zuhause entbinden wollten. Die Frauen suchten nach einem Ort, der Ruhe, Entspannung und Sicherheit bei der Geburt vermittelte. In den Folgejahren hat die Gründerinnen-Generation sich mit viel Fleiß, Engagement, Ideen und Hartnäckigkeit in dieses Projekt hineinbegeben und wunderbare Häuser eingerichtet, wo Frauen nicht nur unter hervorragenden Bedingungen ihre Kinder gebären können, sondern auch an Kursen zur Geburtsvorbereitung , Rückbildung, für Eltern und Kinder, für Väter usw. teilnehmen können, um sich optimal auf die Geburt und die Elternschaft vorzubereiten und begleiten zu lassen.

In den letzten Jahren hat sich die Situation für Hebammen durch Einflüsse von außen verschärft: die Haftpflicht-Versicherung wurde dramatisch erhöht, die Bezahlung ist mäßig und die Arbeitsbelastung ist enorm hoch, was die Vereinbarung von Beruf und Familie erschwert.

Entwurf eines neuen Modells für die Zukunft

Die aktuelle Herausforderung liegt in der Bindung der jungen Hebammen an das Geburtshaus und in der erneuten Begeisterung des Nachwuchses für den Beruf.

  • Wie kann die Attraktivität der Geburtshäuser für die neue Generation der Hebammen gesteigert bzw. überhaupt geweckt werden?
  • Wie können Arbeitsbedingungen optimiert werden?
  • Welche Veränderungen ergeben sich aus dem Generationswechsel?In einem mehrteiligen Workshop können Hebammen sich mit ihrer Zukunft beschäftigen und Antworten auf die aktuellen Fragen finden:

• (Selbst-)Ausbeutung vs. Work-Life-Balance o Wie will ich arbeiten?

o Was sind meine Vision/Träume/Ziele?
o Was muss sich ändern?
o Wie viel Technik darf/muss sein?
o Wie kann die physische Belastung verringert werden?

• „Die jungen sind anders – die alten auch“ Veränderung aus Sicht der Geburtshäuser o Wie können wir Hebammen binden?
o Welche Voraussetzungen können wir schaffen?
o Was lernen wir aus unserer Geschichte?
o Welche Voraussetzungen brauchen wir, um die Nachfolge gut regeln zu können? o Wie sieht die perfekte Nachfolgerin aus?

• Wie wird das Geburtshaus der Zukunft aussehen?

o Nicht nur Aufgabe sondern auch Bereicherung
o „Start in ein neues Berufs-Leben“
o Zukunft der Hebamme im Geburtshaus, Träume treffen Realität
o Hebammenberuf und Familienwunsch vereinbaren
o Die Grenzen von heute, die Aufgaben von morgen und die Welt für übermorgen

 

Teil 1: Träume treffen Realität – Großgruppen-Workshop als Open Space

Diese Methode lässt sehr viel Spielraum und Kreativität für das Thema, da die Teilnehmerinnen sich selbst orientieren und zu den für sie interessanten Themen hinbewegen.
Es gibt jedoch feste Zeitpunkte für die Arbeit im Gesamtplenum und wenige, aber eiserne Regeln, die das Ganze zusammenhalten:

  • Wer kommt ist da und gerade richtig!
  • Was gerade besprochen und bearbeitet wird, ist das richtige Thema
  • Jede kann eine Arbeitsgruppe verlassen und sich einer anderen anschließen
  • Einziges MUSS: Diskussionsergebnisse in den Kleingruppen müssen dokumentiert werden. Diese Ergebnisse werden dann auf dem „Marktplatz“ präsentiert.
  • Vom Marktplatz aus bilden sich dann neue Arbeitsgruppen
    Die obigen Themen können zu Beginn aufgegriffen oder verändert werden.Als Resultat entsteht eine gemeinsame Orientierung für das Geburtshaus 2.0 und gleichzeitig Anregungen und Lösungsansätze für die einzelnen Geburtshäuser.Teil 2 – Vom Kopf auf die Füße – Folge-WorkshopAus den erarbeiteten Ergebnissen, Ideen und Impulsen ergeben sich die Themen für den Folge- Termin, an dem dann weiter an der Umsetzung gearbeitet wird, erste Erfahrungen beim Umsetzen des Neuen ausgewertet und konkrete Beispiele und Fragestellungen aus den einzelnen Geburtshäusern besprochen werden können.

    Ursula Moll:
    ist Expertin für die Begleitung von Entwicklungsprozessen in Teams und Organisationen, Organisationsentwicklerin, Gestalttherapeutin, Coach und lebt in Köln. changeandlead.de

Anmeldeformular

5. Mai 2017 Podiumsdiskussion zum internationalen Hebammentag: „Zukunft Geburtshilfe – Geburtshäuser bedroht? Was wollen wir sichern? Wofür streiten wir?“

i Mrz 21st No Comments by

Freitag, 05.05.2017, 18 – 20 Uhr

Podiumsdiskussion zum Internationalen Hebammentag:

„Zukunft Geburtshilfe – Geburtshäuser bedroht? Was wollen wir sichern? Wofür streiten wir?“

In der Podiumsdiskussion am Freitagabend wollen wir gemeinsam mit euch und den Podiumsgästen eine Aufbruchstimmung schaffen. Wir, Hebammen und Geschäftsführerinnen von Geburtshäusern, werden trotz aller Schwierigkeiten unsere Arbeit fortführen. Wir sind renitent und hoch motiviert zugleich. Doch brauchen wir einen Rahmen, der uns Halt und Kraft gibt, brauchen das Gefühl: Ja, es lohnt sich, wir haben eine Chance, wir lassen nicht locker, wir werden es schaffen.

Unser Rahmen ist die an der Physiologie orientierte, nichtinvasive Geburtshilfe, die die Frau in ihrer Fähigkeit zu gebären stärkt. Deshalb fragen wir: Was ist die Zukunft der Geburtshilfe? Wohin entwickelt sie sich in Deutschland und weltweit? Hebammenmangel und immer neue Definition von Risiken – Politik und Gesundheitswirtschaft reagieren mit Klinikschließung und weiterer Zentralisierung.

Aber halt, es gibt auch positive, Hoffnung machende Signale! Die Diskussion zum Thema Kaiserschnitt und Kaiserschnittfolgen nimmt zu, ärztliche Leitlinien für eine nichtinvasive Geburt in den USA, das „Nationale Gesundheitsziel Geburt“ hierzulande, Ideen von Ärzten, Geburtshäuser für „normale“ Geburten auf ihrem Klinikgelände zu installieren… und eine neue Generation von Frauen, die für ihr Recht auf die physiologisch normale Geburt und die sichere Betreuung durch Hebammen am Geburtsort ihrer Wahl streitet.

Was bedeutet das für die Geburtshäuser? Welche Zukunft sehen wir auf uns zukommen?

Wir wollen weder ein Horrorszenario entwerfen, noch rosa Wölkchen malen. Wir fragen: Wie werden sich diese Signale auswirken auf die Geburtshäuser, welche Risiken, aber vor allem welche Chancen bietet die Entwicklung für die Geburtshäuser, für unsere Zukunft?

Positive Signale! Wie können wir sie verstärken und für uns nutzen? Wer unterstützt uns dabei? Wer sind unsere Verbündeten? Wie können wir noch besser als bisher kooperieren? Wie hat das die Gruppe geschafft, die das „Nationale Gesundheitsziel Geburt“ entwickelt hat? Was können wir selbst tun, um dieses Gesundheitsziel mit zu verbreiten und dafür zu sorgen, dass es beachtet wird?

Ja, es gibt Hebammenmangel, politische Probleme, schwierige Rahmenbedingungen und dennoch: Die unendliche Geschichte des Gebärens und die beinahe ebenso lange Geschichte der Hebammenkunst zeigen, es gab immer wieder Hochs und Tiefs. Wir Frauen und ganz besonders Hebammen sind kraftvoll, renitent und widerstandsfähig. Aufgeben ist der schlechteste aller Wege. Verständlich zwar und nach- vollziehbar mit Blick auf jedes individuelle Hebammenschicksal, doch keineswegs für die Hebammen- Gesamtheit.

Ja, immer wieder brauchen wir Geduld, Durchhaltevermögen und Glauben an das Unmögliche. Aber auch eine gehörige Portion lustvoller Wut, die uns streiten und kämpfen lässt, denn wir wissen wofür! Wir sind im Aufbruch und unterstützen Hebammen und Geburtshäuser dabei, diese schwierige Zeit durchzuhalten, bis sich die positiven Signale festigen und wieder bessere Zeiten möglich sind. Rückschläge sind nicht toll, aber normal. Sie aktivieren und geben die nötige Energie, um sich zu wehren, statt einzuschlafen oder nur von Anderen Lösungen zu erwarten! Das ist gelebte Demokratie. Wir richten den Blick von der Vergangenheit in die Zukunft, das macht es uns leichter, die jetzige schwierige Situation zu überstehen. Es lohnt sich!

Mit dieser Aufbruchstimmung und voller widerspenstiger Energie gehen wir in den Zukunfts-Workshop am Folgetag, um das Geburtshaus 2.0 zu erschaffen!

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