Vorstand und Beirat

Vorstand Beirat

Elke Dickmann-Löffler

Betriebswirtin und Sozialpädagogin
Meine Geschichte der Geburtshäuser beginnt schon 1991, als ich zusammen mit gleichgesinnten Müttern das erste Geburtshaus in Halle (Saale) aufgebaut habe. Im Jahr 1999 habe ich das Netzwerk der Geburtshäuser in Deutschland mitgegründet und dessen Geschäftsstelle in den ersten beiden Jahren geführt. In der Folgezeit konnte ich einige Hebammen bei der Gründung ihres Geburtshauses beraten, so auch das 2001 gegründete Geburtshaus in Bonn, in dem ich neben meiner Arbeit als Unternehmensberaterin einige Jahre als Vorstandsmitglied und bis Ende 2018 als Geschäftsführerin tätig war. Mein Anliegen ist es, die Kompetenz der Geburtshäuser auch in betriebswirtschaftlicher Hinsicht zu unterstützen sowie ihre Situation und ihre Interessen dementsprechend in den Verhandlungen zur Betriebskostenpauschale zu vertreten. Besonders am Herzen liegen mir auch die Hebammen- und Eltern-Initiativen, die sich ihr eigenes Geburtshaus aufbauen wollen und Gründungsunterstützung durch das Netzwerk erhalten sollen. Im Vorstand fühle ich mich außerdem verantwortlich für die Organisation der Arbeitstagungen, die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführungen der Geburtshäuser sowie die administrativen Aufgaben wie Haushalt, Buchführung, Mitgliedsbeiträge und Satzungsfragen. Gern stehe ich euch bei Fragen unterstützend zur Seite.

Dr. Christine Bruhn

Geschäftsführerin Geburtshaus Charlottenburg

Von Haus aus bin ich Dipl.-Psychologin und war fast 30 Jahre lang als Beraterin für Organisations- und Personalentwicklung tätig und habe mit kleineren, mittleren und größeren Organisationen im Profit- wie im Nonprofitbereich gearbeitet. Führung, Kommunikation und Projektmanagement sind Themen, zu denen ich gecoacht und fortgebildet habe. Ich bin ausgebildet in der Themenzentrierten Interaktion, einem wunderbaren Ansatz, Gruppen zu leiten. Hier habe ich auch die Lehrbefähigung und bilde aus. Und vor einigen Jahren habe ich den MBA (Master of Business Administration) noch gemacht – und bin nun rundum gerüstet, die außerklinische Geburtshilfe zu unterstützen.

Mit meiner Familie lebe ich in Berlin – unsere beiden Töchter sind in 1:1 Betreuung zur Welt gekommen. Die Arbeit als Geschäftsführerin im Geburtshaus Charlottenburg habe ich 2012 aufgenommen – und mich sehr schnell verliebt: in die Intention der außerklinischen Geburtshilfe, in die Hebammen, in die wunderbaren Frauen und Männer, die bewusst und selbstbestimmt an Schwangerschaft und Geburt herangehen.

Öffentlichkeitsarbeit und Berufspolitik: das sind Felder, auf denen ich mich seither sehr intensiv bewege und mich über Erreichtes freue – zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen im und um das Geburtshaus herum! Mein Ziel ist es, dass wir die außerklinische Geburtshilfe stärken, dass wir wieder mehr Bewusstsein in der Bevölkerung erreichen, wie wichtig die physiologisch normale Geburt ist und welchen enormen Stellenwert die Hebammen dafür haben.

Ich möchte dazu beitragen, dass der Anteil der außerklinischen Geburten spürbar und sichtbar größer wird und dass das Netzwerk der Geburtshäuser wächst – denn mit einem starken Netzwerk der Geburtshäuser können wir das schaffen!

Leonie Friedrich

Hebamme Geburtshaus Berlin-Kreuzberg

Als freiberufliche Hebamme habe ich die letzten sechs Jahre im Geburtshaus Bonn gearbeitet. Inzwischen hat es mich nach Berlin gezogen, was uns für meine Vorstandsarbeit im Netzwerk der Geburtshäuser e.V. sehr gelegen kam. Die Stimmung, die ich seit 2014 auf den regelmäßigen Netzwerktreffen und seit 2017 im Beirat mitbekomme, ist für mich stets bestärkend und inspirierend. Ich schätze den Austausch unter Kolleginnen, die hilfreichen Fortbildungseinheiten und nicht zuletzt die wertvolle Arbeit des Vorstands und des Beirats. Änderung

Über die Frage, ob ich Lust habe im Vorstand mitzuwirken, habe ich mich sehr gefreut! Ich habe großen Respekt vor dieser Arbeit und halte sie für unglaublich wichtig. Ich bin sehr motiviert, die Vorstandsarbeit des Netzwerkes der Geburtshäuser e.V. nach bestem Wissen und Gewissen fortzuführen und betrachte sie mit Vorfreude als große Herausforderung. Mir ist daran gelegen, für arbeitspolitische Rechte einzustehen und den Bestand der freiberuflichen Hebammenarbeit in der Struktur eines Geburtshauses zu wahren. Kein Verband vertritt in meinen Augen so gut die Interessen der Hebammen, die in Geburtshäusern tätig sind, wie das Netzwerk der Geburtshäuser e.V.. So kann ich mich mit keinem Verband so gut identifizieren, wie mit diesem.

Ein wichtiger Teil der Netzwerkarbeit, der mir am Herzen liegt, ist die Fortbildungsarbeit. Diese zu vertiefen ist in meinen Augen ein wichtiger Schritt dafür, unsere wertvolle Arbeit in der außerklinischen Geburtshilfe zu teilen und festzuhalten.

Beirat

Ruth Sichermann, GH Ansbach, Vertragsverhandlungen
Kristin Seeland, GH Wuppertal, Vertragsverhandlungen, Öffentlichkeitsarbeit
Julia Teckemeyer, GH Jena, Kommunikation
Stefanie Lippelt, GH Köln, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit
Isabelle Rosa-Bian, Vertragsverhandlungen, Hebammenberatung
Magdalena Habrik, GH München, Hebammenberatung
Annett Heitmann-Mbise, GH Aus dem Bauch heraus, Leipzig, Hebammenberatung