Übernahme der Betriebskosten

für Geburtshäuser wurden vom Bundessozialgericht (BSG) abgelehnt, da es für diese Einrichtungen keine Rechtsgrundlage gab. Laut Reichsversicherungsordnung (RVO) war im § 197 keine Kostenerstattung für ambulante Einrichtungen vorgesehen.

Entwicklung eines Qualitäts-Management-System,

unter der Leitung des Netzwerks für Geburtshäuser als Grundlage für Vertragsabschlüsse gegenüber Verhandlungspartnern, in dem Geburtshäuser Leistungen mit vergleichbarer und verbindlicher Qualität zur Verfügung stellen können.

Verhandlungen

mit dem Verband der deutscher Angestellten Krankenkassen (VdAK) und dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) beginnen. Geburtshäuser schließen Verträge zur Betriebskostenübernahme mit der BKK Securvita, weitere BKK folgen.

Netzwerk der Geburtshäuser

vertritt als einzige Organisation gezielt und ausschließlich die Interessen der deutschen Geburtshäuser, unterstützt Eltern und Hebammen bei der Neu-Gründung. Es informiert über Alternativen zur Klinikgeburt und hilft bei der Suche nach einem Geburtshaus.

Geburtshäuser in Deutschland

installieren eine eigene Verhandlungskommission, um die Erstattung der Betriebskosten für Geburtshäuser mit Gesetzgeber und Krankenkassen verhandeln zu können.

Geburtshäuser in der Schweiz

gründen eine eigene Interessengemeinschaft IGGCH, um eigene Kostenverhandlungen stärker vorantreiben zu können.

Netzwerk der Geburtshäuser in Europa

Gründung des Vereins zur Förderung der Idee der Geburtshäuser in Europa e.V. zur Anerkennung der Geburtshäuser als Basisbetreuung im Gesundheitssystem, sowie der Dokumentation, Qualitätssicherung und europaweiter außerklinischen Geburtshilfe.

Gesundheitsorientierte Frauenbewegungen

Bundesweit entstehen selbstorganisierte Frauen-Gesundheitszentren und die Gesellschaft für Geburtsvorbereitung. Eltern und Fachfrauen gründen Schwangerschaft-Beratungsstellen.